Rassismus tötet! – LENNOX musste sterben, weil er ‚Pitbull‘ war

lenoxZwei Jahre wartete Lennox in diesem Gefängnis auf seine Hinrichtung.
Wie viele andere Hunde so gehalten werden wissen wir gar nicht…

 

 

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liselotte weinmann deutsch wagram, AT
Simone Hechtl
Petra K..... Ebreichsdorf, AT
Janine Vinton Hastings, AU
Julia Meitinger Bad Tölz, DE
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Zwei Jahre wartete Lennox in diesem Gefängnis auf seine Hinrichtung.
Wie viele andere Hunde so gehalten werden wissen wir gar nicht…
Dieser Text wird automatisch nach der Unterzeichnung der Petition an die Britische Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesandt.
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Hier der Text:

Rassismus tötet! – LENNOX musste sterben, weil er ‚Pitbull‘ war

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2010 wurde Lennox seinem Frauchen Caroline Barnes entrissen und von den Behörden der Stadt Belfast in Nordirland in Gewahrsam genommen. Alles, was der Hund ‚verbrochen‘ hatte, war, dass er der ‚falschen‘ Rasse angehörte. Und selbst das stimmte nicht!

Laut dem Dangerous Dogs Act, einem Gesetz, das gewisse Rassen als von Natur aus übermäßig gefährlich einstuft und verdammt, stehen Hunde vom ‚Typus Pitbull“ in Großbritannien am Index. Meist werden sie ihren HalterInnen abgenommen, völlig absurden Wesenstests unterzogen und danach getötet. Es gibt sogar eigens dafür zuständige ‚Tierschutzbeauftragte‘, die auf den Straßen Ausschau nach Pitbulls halten.

Als wäre diese Diskriminierung von Pitbulls nicht schon Schande genug, hatte bei Lennox ein DNA-Test ergeben, dass er nicht mal ein Pitbull war! Die Untersuchung ergab: Mischling American Bulldog/Labrador. Auch ein von der renommierten Verhaltensexpertin Sarah Fisher an Lennox durchgeführter Wesenstest sprach eindeutig für ihn: Der Hund wäre „sanft und charmant“, beschrieb sie ihn.

Doch die Stadtverwaltung von Belfast hörte lieber auf eine in ihrem Sold stehende Tierpflegerin, die ihn als äußerst gefährlich einstufte. Auf einem Video wird sie Lügen gestraft. Es ist deutlich zu sehen, wie Lennox ohne ein einziges Signal von Aggression sich von ihr streicheln lässt.

Zwei Jahre lang musste Lennox an einem geheim gehaltenen Ort, in einem völlig herunter gekommenen Zwinger mit Sägespäneeinstreu auf sein Todesurteil warten. 200.000 Menschen hatten über Internet um sein Leben gebeten, zahlreiche Prominente wie der ehemalige Box-Schwergewichtsweltmeister Lennox Lewis setzten sich für ihn ein. Und die aus dem TV bekannte Hundetrainerin Victoria Stilwell bot sogar an, ihn nach Amerika zu bringen und dort zu vermitteln.

Half alles nichts. Das aus Rassismus, Vorurteilen und Bürokratie erbaute Lügengebäude musste halten. Am 11. Juli 2012 wurde Lennox hingerichtet. Seine Menschenfamilie durfte sich nicht mal von ihm verabschieden. Auch sein toter Körper wurde nicht freigegeben, nicht mal sein Halsband. Ignoranz tötet!

Wir fordern die Aufhebung des Dangerous Dog Act. Punish the deed, not the breed!

Eine Initiative von Tierschutzverein Robin Hood und Tierrechtsverein CANIS

Mit freundlichen Grüssen,
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