Archiv für den Autor: Marion Löcker

Wir helfen Tieren in Armenien

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Unser Freund und Kollege Armen Hovsepyan, er ist auch Reiseführer, hilft Tieren, wo er kann.

Robin Hood unterstützt seine Hilfe. Wir möchten Tierschutz nach Armenien bringen. Und haben dort noch einiges vor. Aber in Ländern wie diesen geht es leider nur schrittweise.

Doch wir sind auf dem Weg. Und gehen ihn weiter…hier einige der bereits geretteten Tiere. Wir wissen, dass die Unterbringung noch verbessert werden muss. Doch zumindest sind sie in Sicherheit.

ANIMALS FROM GYUMRI AND SHIRAK PROVINCE

Große Anti-Pelz-Demo

Am Samstag, dem 17.11.2018 gab es wieder, alljährlich die große Anti-Pelzdemo organisiert vom VGT. Tierschutzverein Robin Hood durfte diesmal Mitorganisatior sein. Über zweihundert TierschützerInnen versammelten sich am Christian-Broda-Platz, um danach von der Mariahilfer Straße über Ring und Kohlmarkt zum Graben zu marschieren.

Viele Transparente, Schilder und verkleidete Demonstranten wiesen eindrucksvoll auf die Tierqual hin, die die Pelzproduktion bedeutet. Teilgenommen hatten auch der Verein RespekTiere und Tierschützer waren sogar eigens aus der Schweiz angereist.

Robin Hood beeindruckte durch eine Performance mit Schildern zu der Musik „Käfig“ der Wiener Reggae-Band „Trancitive“.

Vor Geschäften, die noch Pelz im Sortiment haben, wurde Stopp gemacht, skandiert und Informationen über Lautsprecher gegeben. Allen voran Lischka, Fendi, Kleiderbauer und andere mehr.

Aber es gab auch Lob für jene, die Pelz aus ihrem Sortiment genommen haben wie Peek&Cloppenburg und Turek oder Hutgeschäft Oberwalder, die in Zukunft auf Pelz verzichten werden.

Am Kohlmarkt erinnerte VGT-Pelzcampaigner Georg Prinz an Edeldesigner wie Armani, Gucci, Versace, Michael Kors und seit kurzem auch Burberry, die aus Tierschutzgründen keinen Pelz mehr in ihren Kollektionen verarbeiten. Gleichzeitig nahm er die wenigen Luxusmarken wie Prada, die immer noch unbeirrbar Tierpelz verkaufen in die Pflicht, endlich dem internationalen Trend zu folgen.

Auch Karl Lagerfeld ist ein trauriges Beispiel, dier mit skurrilen Pelzmännchen für sich Werbung macht.

Marion Löcker vom Tierschutzverein Robin Hood schilderte schockiendere Details von

Pelzfarmen in Rumänien, für die es keinerlei gesetzliche Einschränkungen bezüglich der
Haltungsbedingungen gibt und zeigte auch einen Weg, wie Rumänien möglicherweise
Pelztierfarmfrei werden kann. Mehr davon und eine Petition wird es hier in Kürze geben.
Robin Hood bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen und hofft, dass wir nicht mehr lange gegen
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1.November – Weltvegantag

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Vegansein ist mehr als eine Philosophie.
Vegansein ist ein Bekenntnis zum Leben.
Einer der wichtigsten Beiträge zur Rettung dieses Planeten, den wir leisten können.
Vegansein ist nicht schwer und bedeutet keinen Verzicht.
Vegansein ist Respekt, Achtung und Leben.

Ich bin seit 2001 vegan – für die Tiere.
Side effect: Ich habe damit eine lebensbedrohende Krankheit besiegt.

Bitte – denkt um, denkt nach, informiert Euch.

Dieser Planet mit all seinen Lebewesen hat es verdient.

Danke.

Mehr Wasser für die Schlittenhunde

Im September konnten wir wieder 10 Wassercontainer, die wir Dank Torben Larsen vom Flughaven in Kulusuk bekommen haben mit Royal Arctic nach Tasiilaq bringen. Royal Arctic hat das kostenlos durchgeführt. Somit können wieder mehr Hunde einfacher mit Wasser versorgt werden. Das Feuerwehrdepartement wird sie auffüllen :-)

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FP-Politiker fordert Abschuss von Auslandswölfen

FP-Landesrat Waldhäusl sorgt mit einem neuen Vorschlag für Aufsehen: Auslands-Wölfe, die Schaden anrichten, sollen zum Abschuss freigegeben werden.

Schon einmal erregte Waldhäusl mit dem Sager der Migrations-Hunde, also Hunde, die aus dem Ausland kommen, Aufsehen.

Nun will er den wenigen Wölfen, die in Österreich seit Kurzem heimisch sind, ans „Leder“.

Interessant dabei die Frage: Wie will man „Auslandswölfe“ erkennen? Am Kopftuch? Nummernschild? Chip?

 

Einige Fakten zu den Wölfen in Österreich von Prof.Kurt Kotrschal, Gründer des Wolf Science Center in Österreich:

 

. In Österreich gibt es im Moment zwei Rudel und etwa 20-30 Wölfe

. Wölfe sind in Europa durch die Fauna-Flora-Habitat Richtlinie der EU geschützt, in  

  Österreich als jagdbares Wild ganzjährig geschont.

. Wölfe breiten sich selbständig und rasch aus, weil sie eine gute Nahrungsbasis vorfinden   

  und die Vermehrungsrate hoch ist.

. Wölfe zeigen eine effiziente Selbstregulation der Dichten. Bejagung kann sich negativ

  auswirken und Vermehrungsraten und den Druck auf Weidetiere erhöhen.

. Wolfsfreie Zonen sind weder gesetzlich möglich, zudem kaum durchführbar oder sinnvoll.

 

In Ländern mit relativ hoher Besatzdichte von Wölfen und noch höherer Anzahl von Weidetieren wir Schafen, Ziegen und Rindern wie etwa in Rumänien ist der Wolf als Feind so gut wie kein Thema.

Marion Löcker, Tierschutzverein Robin Hood: „Ich kenne das Land sehr gut, ich kenne Schäfer, deren Hunde und Herden…der Schutz durch die Hunde funktioniert ausgezeichnet, sie sind wahre Könner auf ihrem Gebiet. Das wäre auch hier möglich, würde man denn auch einmal etwas vom Ausland annehmen, nämlich das, was man dort besser kann…Statt Tiere „entnehmen“ zu wollen, was in diesem Zusammenhang eine abstruse Wortkreation bedeutet die eigentlich töten, sprich abschießen heißen soll.“

Prof.Kotrschal zum Herdenschutz:

Herdenschutz dient auch dem Tierschutz Weidetiere und der „Erziehung“ der Wölfe…Zudem lernen Wölfe, dass ungeschützte Schafe einfache Beute sind. Elektrozäune, etc. bewirken das Gegenteil und lokale Wölfe lernen so, sich an Wildtiere als Beute zu halten. Diese Tradition wird innerhalb der Rudel weitergegeben. Nur funktionierender Herdenschutz ermöglicht ein konfliktarmes  Zusammenleben mit dem Wolf.

Warum lernen wir nicht endlich, mit der Natur zu leben, sie zu akzeptieren und ihre Regelkreise zu verstehen? Warum sind PolitikerInnen, die Null Ahnung haben, meinungsbildend? Wann kapieren wir endlich, dass wir, wenn wir alles „entnehmen“, was uns nicht augenscheinlich zu Gesicht steht, selbst in den Abgrund stürzen?

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Robin Hood Running Team läuft in Malaga, Spanien

Unser rumänischer Läufer Alexandr Acs ist den Halbmarathon in Malaga, Spanien am 16.9.2018 gelaufen.

Das rumänische Team belegte Rang 4 bei dieser Weltmeisterschaft!

Laufen für die Tiere – für eine bessere Welt!

Nach der Brandkatastrophe in Griechenland

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Ich muss zunächst um Entschuldigung bitten. Der Alltag hält mich in seinen Fängen und ich komme mit der Arbeit kaum nach.
Daher bin ich noch ein Update schuldig was eigentlich mit den Spenden für die Brandopfer Griechenlands geschehen ist.
Nachdem sich die Kommunikation mit den griechischen Vereinen als eher schwierig herauskristallisierte, ein Verein wollte kein Geld???, obwohl mitten im Brandgeschehen, habe ich eine engagierte Tierschützerin gefunden. Nina Sieber vom Verein Fellnasen&Samtpfoten e.V. Das Glück dabei war, dass sie auf Urlaub nach Griechenland fuhr und einen Teil davon in Athen verbrachte, um zu helfen. Danke an dieser Stelle an sie!
Sie unterstützte Evgenia, die ein kleines Tierheim in Athen betreibt. Und die fast alles verloren hat. Sie benötigte Futter, Medikamente und war ratlos.
Dank unserer SpenderInnen konnte Robin Hood mithelfen, einen Teil der Not zu lindern.
Nina kaufte vor Ort Futter und bestellte Medikamente, die wir direkt an die Apotheke bezahlten. Wir bekamen für alles Belege,auch für das Futter und somit ist alles in Ordnung.
Das Problem nach dem Brand waren nicht allein die Brandwunden, die wurden zeitnahe versorgt, aber die zahlreichen Tiere, die ihre Besitzer nicht mehr gefunden haben und herumirren…Evgenia hat viele aufgenommen, versorgt sie nun und versucht die Besitzer zu finden…aber für viele Tiere ist dies wohl ein schöner Traum, wieder in das alte Zuhause zu kommen.Daher muss sie zusätzlich diese Tiere versorgen…und das sind wirklich viele.
Auch diese Tiere sind traumatisiert, nicht nur die Menschen und haben alles verloren. Sind verletzt, traurig, hungrig und einsam. Evegnia kümmert sich liebevoll um sie.

An dieser Stelle ein großes Danke an all unsere UnterstützerInnen. Mit Euch konnten wir ein bisschen dieses große Unheil lindern.
Und wie man an den Fotos sieht, auch die Natur holt sich wieder ihr Territorium zurück.
Hoffen wird, dass solch ein Unglück nie wieder geschieht.

Die Tiere Griechenlands sagen Danke!

Tierschutzallianz fordert: Fiaker raus aus der Innenstadt!

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Wien: Fiaker raus aus der Innenstadt!

Tierschutzvereine haben sich in der Allianz Pro-Fiakerpferde zusammengeschlossen

Gemeinsam fordern der Tierschutzverein Robin Hood, der Verein gegen Tierfabriken (VGT),der Verein RespekTiere, der Wiener Tierschutzverein, der Österreichische Pferdeschutzverband, der Tiroler Tierschutzverein, der Tierschutzverband Niederösterreich, der Gnadenhof Purzel & Vicky, der Verband pro-tier und das Tierparadies Schabenreith via Petition an die Stadt Wien progressive Verbesserungen für die sensiblen Pferde.

Erstmals gab es hitzefrei für die geplagten Tiere, allerdings erst ab 35 Grad. Wir finden, das ist zu hoch angesetzt und fordern hitzefrei ab 30 Grad. Die Belastung in der Stadt, gerade bei Hitze, ist unerträglich für die geplagten Pferde.

Zusätzlich sind sie immer noch unangenehmen Wetterbedinungen, auch im Winter ausgesetzt.
Dem Verkehr, Stress und langen „Dienstzeiten“.

Manche Pferde werden aus Stress bissig und die „Lösung“ ist ein Maulkorb!

Das Hochbinden des Schweifes soll ein Verschmutzen des Pferdes beim Kotabsetzen verhindern, bedeutet aber eine einorme Bewegungseinschränkung.

Immer wieder werden Fiaker gesehen, die die Pferde schon vor eigentlichem Dienstbeginn zum Standplatz bringen – zusätzliche, illegale Verlängerung des ohnehin schon langen Arbeitstages für die Pferde.

Doch auch im „Feierabend“ dürfen sie kein artgerechtes Leben führen, die Unterbringungen für die Nacht sind oft unzureichend, manchmal sogar in kellerartigen Stallungen.
Wir fordern einen täglichen Freilauf für diese Pferde!

Ausserdem sollen die Pferde nicht mehr in der stressigen Innenstadt unterwegs sein.
Tierschützer fordern ein Fiakerverbot in der Innenstadt.

Hier nochmals die Forderungen kurz zusammengefasst:
Unter die sofort umsetzbaren Gesetzesänderungen fallen unter anderem Arbeitszeitverkürzungen, Hitzefrei ab 30°C, Fahrverbot bei Glatteis, die Förderung von E-Oldtimern, täglich freier Auslauf für die Pferde und strengere Kontrollen der Fiaker durch die zuständigen Behörden. Als nachhaltige Lösung für das Fiakerfahrverbot in der Innenstadt wird vorgeschlagen, keine neuen Konzessionen zu vergeben und mit einer Übergangsfrist das Ende der Fiakerei im ersten Bezirk einzuleiten.

Für alle Wiener und Wienerinnen über 16 Jahre:

Sie können die Petition unterschreiben, die direkt in den Petitionsausschuss der Stadt Wien geht. Ab 500 gültigen Unterschriften muss die Stadt Wien dieses Thema behandeln.
https://www.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=36f971fe909e458eb072b7814092c6d2

Hier können alle Nicht-WienerInnen unterzeichnen:
http://robinhood-tierschutz.at/aktiv-werden/petition/fiaker/

DANKE!

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