EU-Tötungslager

eu_toetungslagerIn allen EU-Mitgliedsländern außer Österreich und Deutschland werden „überflüssige“ Hunde, Katzen getötet. In so genannten Tötungslagern, Perrera in Spanien, Basa ecarisaj in Rumänien, egal wie sie genannt werden. Allein Ungarn gibt es an die 100 dieser Tötungsanstalten. In Frankreich werden offiziell 100 000 Katzen und 60 000 Hunde pro Jahr erm ordet.

Die EU weigert sich Verantwortung zu übernehmen und schiebt es allein auf die Länder ab.

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Es kann jedoch nicht angehen, dass im 21.Jahrhundert Heimtiere im großen Stil gemeuchelt werden. Es ist an der Zeit endlich die Länder bei Kastrationsprojekten zu unterstützen, es ist einer Staatengemeinschaft unwürdig, Millionen Hunde und Katzen zu ermorden und wie Müll zu entsorgen. Wir werden in allen Ländern Recherchen anstreben, um den verantwortlichen Politikern in Brüssel das haarsträubende Ergebnis auf den Tisch zu legen.

Unser Ausgangspunkt ist Ungarn, hier haben wir schon viele Tötungsanstalten besucht und dokumentiert. Es beginnen bereits erste Vorträge an Schulen, die diese Problematik aufzeigen. Wir möchten eine gute Zusammenarbeit mit den Ländern erwirken, um gemeinsam eine Lösung finden. Es kann nur nachhaltig eine Änderung durch Auklärungskampagnen herbeigeführt werden.

Natürlich versuchen wir auch immer Tiere zu retten, doch dies allein bedeutet ein Faß ohne Boden.

Unser Ziel ist es seitens der EU Förderungen für Aufklärungs- und Kastratioskampagnen zu erwirken und Unterstützung für echte Tierheime zu bekommen.

Die Kampagne gegen die Tötungslager startet!!

Lesen Sie hier mehr darüber:

EU-Toetungslager

Robin Hood für die Tiere im EU-Parlament

258ee2700b8562b5d51ebf2117179b3d_XLAm 22.November überreichten Tierschutzorganisationen eine Petition zum Schutz der Streunertiere in der EU dem EU-Petitonsausschuss unter der Leitung von Frau Mazzoni. Robin Hood war dabei und hatte sich bei dieser Gelegenheit gleich mit zwei österreichischen EU-Parlamentarieren zum Gespräch getroffen. Mit Mag. Leichtfried von der SPÖ und mit Frau Lichtenberger von den Grünen.

Mit ihnen wurde über die Problematik der Tötungslager gesprochen, Robin Hood konnte von den beiden Vorzeigeprojekten in Rumänien und Ungarn erzählen und hat darum geeben, sich für Subventionen von Kastrationsprojekten stark zu machen.

Anhang herunterladen:
Lesen Sie hier mehr darüber: Fritzi-mailing [pdf]
EU-Toetungslager [pdf]

Rumänien hat ein neues Gesetz beschlossen

Robin Hood hat dazu die Presse informiert:

Romania – Quo vadis?

Ein Land und seine Hunde – die Lösung liegt auf der Hand…

Ich engagiere mich seit 1992 in Rumänien, habe in Bukarest begonnen, in den letzten Jahren hat es mich nach Siebenbürgen verschlagen, wo ich eine alte Dame mit 200 Hunden unterstütze und das städtische Tierheim mit ebenfalls 200 Hunden.
Mit meinem Verein Robin Hood habe ich sogar einen Vertrag mit der Stadtverwaltung, zahle Dank der Spenden Kastrationen, Dächer für die Zwinger, Stroh, Futter, Tierarzt…Freiläufe für die Hunden, damit sie wenigstens ab und an laufen können.
Ich gehe in die Schulen, um den Kindern den Tierschutz nahe zu bringen, stehe bei minus 15 Grad im Stadtpark in Reghin, um die Bevölkerung aufzuklären, dass es in der Stadt Tierheime gibt, wo tolle Hunde sitzen und auf einen neuen Platz warten, denn viele Rumänen laufen zum Züchter…
Es gibt noch so viel zu tun – seit Jahren predige ich den Verantwortlichen, die mir mit immer höheren Kosten für die Tierheime kommen, lasst alle kastrieren, auch die auf der Strasse, ich helfe Euch und in zwei Jahren habt Ihr keine Streunerhunde mehr und die, die krank sind, Welpen, alte Hunde, die bringen wir ins Tierheim. Denn – ein Strassenhund wird nur zwischen 3 und 5 Jahre alt…richtig alte gibt es kaum…
Es hat in Oradea funktionert, es funktioniert nur so…Töten bringt nichts, das sagt die WHO, das besagen andere Studien, jeder gefangene Hund wird von aussen nachbesetzt, durch das Töten steigt auch die Reproduktionsrate…
Die Rumänen wollen nicht hören, sie wollen nun 18 Monate lang jeden Tag 120 Hunde fangen, das wird nicht funktionieren, sie werden dem Problem damit nicht Herr werden.
Rumänien, lasst uns Euch helfen, mit Kastrationskampagnen, ich bin mit dabei! Lasst Euch endlich die einzige Lösung raten, eine andere gibt es nicht.
Ich kenne die rumänischen Hunde, sie sind durchwegs freundlich, ich habe hunderte selbst gestreichelt, gefangen, zur Kastration gebracht, abgeholt, ich bin niemals gebissen worden…was auch immer mit dem Kind geschehen ist, wir wissen es nicht, doch es sind mit Sicherheit nicht 65 000 Hunde in Bukarest daran Schuld. Ich werde weiter helfen und wenn in Reghin  einem Hund auch nur ein Haar gekrümmt wird und ich erfahre es, bin ich im nächsten Flugzeug und bei der Bürgermeisterin.

Rumänien höre auf uns – einzig flächendeckende Kastration und Zurückbringen der Hunde an ihre angestammten Plätze bringt eine nachhaltige Lösung, alles andere ist eine tierquälerische, teure Augenauswischerei typisch Politik nach dem Motto „Tun wir irgendetwas, auch wenn es der größte Nonsens ist, um die potentiellen Wähler ruhig zu stimmen“, doch viele Rumänen sind gegen das Töten und für die Hunde, vergesst das nicht…

Marion Löcker
Tierschutzverein Robin Hood

Was sieht das Gesetz vor?

Die Hunde sollen in Tierheime gebracht werden, leider ist die Tötung nach 14 Tagen erlaubt, Robin Hood hat sich mit anderen Organisationen dagegen ausgesprochen, hier geht es zu den Fotos der Mahnwache im November 2013.

Auch im September waren wir vor der rumänischen Botschaft in Wien:

Demo in Wien

Robin Hood war auch zum Gespräch in die rumänische Botschaft eingeladen und hat konstruktive Vorschläge eingebracht, am 5.Dezember gibt es wieder einen Termin mit den rumänischen Behörden und anderen Organisatioen.

Termin Botschaft

Auch die Schulvorträge laufen an, in Rumänien und Ungarn. Robin Hood hat Videos und Vorträge zum Thema Tierschutz erarbeitet und auf Rumänisch und Ungarisch übersetzen lassen.

Hier Fotos einer Schule in Reghin, Rumänien

Auch der Amtstierarzt in Körmend, Ungarn verwendet unsere Vorträge fleissig!

Hier ein Mail vom November 2013:

Liebe Marion! Die Videos sind hier und ich benutze sie,sehr gut, danke nochmal. Die Vorträge sind in den Schulen schon regelmässig, jedes halbe Schuljahr 2×2 Klassen. Danke für Alles! Gute Arbeit für Sie!

Dr.Szabo Barna

Gute Neuigkeiten aus Rumänien!

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Gute Neuigkeiten :-) Robin Hood hat es geschafft in Reghin/Rumänien ein Kastrationsprojekt für Hunde und Katzen, die Besitzer haben, zu realisieren. Denn die Kastration von Hunden ist in Rumänien nun Pflicht. Wir haben zwei engagierte Tierärzte vor Ort, die die Kastrationen durchführen, die Unkosten bezahlt Robin Hood. Nach unserer Poster-und Flyeraktion laufen die Kastrationen bereits, ein paar Beispiele könnt Ihr unten sehen. Alle Namen, Impfpässe und Chipnummern werden dokumentiert. Dieses Programm läuft dauerhaft, nicht nur einige Wochen. Nur damit können wir einen großen Beitrag leisten, damit nicht noch mehr Hunde ausgesetzt werden, die Heime noch überfüllter werden, Hunde getötet werden. Robin Hood ist überzeugt davon, nur eine Änderung vor Ort kann langfristig eine Lösung bringen. Wir wollen es nun auch auf Tirgu Mures ausweiten und in Zukunft auch auf andere Städte. Denn wie sagte schon Martin Luther King: Die Zeit ist immer richtig, um das Richtige zu tun :-)

Seid ein Teil dieses Projektes, das vielen Tieren helfen wird, vielen Dank im Namen der Tiere Rumäniens!