Berittene Polizei – vorwärts in die Vergangenheit - Tierschutzverein Robin Hood

Berittene Polizei – vorwärts in die Vergangenheit

Berittene Polizei – vorwärts in die Vergangenheit

Das Innenministerium hat nun eine berittene Polizei gegen den Willen vieler TierfreundInnen und SteuerzahlerInnen durchgesetzt.
Sagen wir gemeinsam „Nein“ zu diesem unsinnigen Vorhaben!

Ihre Unterschriften gehen direkt an Inneminister Herbert Kickl.

Petition in Deutsch:

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

Die Polizei in Wien wird mit 24 Pferden „ausgerüstet“ werden. Nicht genug, das nie enden wollende Leid der Fiakerpferde, werden nun auch Polizeipferde einen zweifelhaften und tierquälerischen Dienst tun.

Wozu das gut sein soll, diese Frage stellen sich nicht nur Tierschützer. Fest jedoch steht, die Leidtragenden sind einmal mehr die Tiere.

Warum?

  • Immer wieder gab verletzte Pferde bei Einsätzen in der Vergangenheit (z.B. Deutschland)
  • Pferde sind Fluchttiere, der Einsatz als Polizeipferd bedeutet Stress in Reinkultur
  • Tiere können immer außer Kontrolle geraten, also können auch Menschen gefährdet werden
  • Polizeitraining nicht artgerecht: Wie im Kurier vom 26.1.2018 zu lesen ist:

Für Ärger dürfte auch die Ausbildung sorgen, die pro Tier mindestens ein Jahr dauert. Die Pferde werden dabei im ersten Schritt mit Tennisbällen beworfen, um sie auf Angriffe vorzubereiten. Die Dosis soll dann Stück für Stück gesteigert werden, um sie resistent gegen Böller zu machen.

Eine weitere wichtige Frage:

Was geschieht mit den Tieren nach dem Ausscheiden aus dem Dienst? Es ist nicht anzunehmen, dass der Staat die Pferde bis zu ihrem Lebensende durchfüttert.

Und wir alle zahlen dafür einen hohen Preis: Ebenfalls im Kurier vom 26.1.2018:

Die Kosten für die Reiterstaffel dürften enorm sein: Aktuelle Schätzungen gehen von etwa 10.000 Euro pro Tier für die Anschaffung aus, für die tägliche Versorgung müsse pro Pferd mit 30 bis 40 Euro gerechnet werden. Die angepeilten 24 Pferde würden alleine rund 350.000 Euro jährlich kosten – die Gehälter der reitenden Beamten und des Stallpersonals nicht miteingerechnet.

Wir möchten nicht noch mehr Tierleid auf unseren Strassen!

Wir möchten keine Steuergeldverschwendung!

Wir wollen und brauchen keine Polizeipferde!

Mit freundlichen Grüssen,