Mehr Wasser für die Schlittenhunde

Im September konnten wir wieder 10 Wassercontainer, die wir Dank Torben Larsen vom Flughaven in Kulusuk bekommen haben mit Royal Arctic nach Tasiilaq bringen. Royal Arctic hat das kostenlos durchgeführt. Somit können wieder mehr Hunde einfacher mit Wasser versorgt werden. Das Feuerwehrdepartement wird sie auffüllen :-)

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FP-Politiker fordert Abschuss von Auslandswölfen

FP-Landesrat Waldhäusl sorgt mit einem neuen Vorschlag für Aufsehen: Auslands-Wölfe, die Schaden anrichten, sollen zum Abschuss freigegeben werden.

Schon einmal erregte Waldhäusl mit dem Sager der Migrations-Hunde, also Hunde, die aus dem Ausland kommen, Aufsehen.

Nun will er den wenigen Wölfen, die in Österreich seit Kurzem heimisch sind, ans „Leder“.

Interessant dabei die Frage: Wie will man „Auslandswölfe“ erkennen? Am Kopftuch? Nummernschild? Chip?

 

Einige Fakten zu den Wölfen in Österreich von Prof.Kurt Kotrschal, Gründer des Wolf Science Center in Österreich:

 

. In Österreich gibt es im Moment zwei Rudel und etwa 20-30 Wölfe

. Wölfe sind in Europa durch die Fauna-Flora-Habitat Richtlinie der EU geschützt, in  

  Österreich als jagdbares Wild ganzjährig geschont.

. Wölfe breiten sich selbständig und rasch aus, weil sie eine gute Nahrungsbasis vorfinden   

  und die Vermehrungsrate hoch ist.

. Wölfe zeigen eine effiziente Selbstregulation der Dichten. Bejagung kann sich negativ

  auswirken und Vermehrungsraten und den Druck auf Weidetiere erhöhen.

. Wolfsfreie Zonen sind weder gesetzlich möglich, zudem kaum durchführbar oder sinnvoll.

 

In Ländern mit relativ hoher Besatzdichte von Wölfen und noch höherer Anzahl von Weidetieren wir Schafen, Ziegen und Rindern wie etwa in Rumänien ist der Wolf als Feind so gut wie kein Thema.

Marion Löcker, Tierschutzverein Robin Hood: „Ich kenne das Land sehr gut, ich kenne Schäfer, deren Hunde und Herden…der Schutz durch die Hunde funktioniert ausgezeichnet, sie sind wahre Könner auf ihrem Gebiet. Das wäre auch hier möglich, würde man denn auch einmal etwas vom Ausland annehmen, nämlich das, was man dort besser kann…Statt Tiere „entnehmen“ zu wollen, was in diesem Zusammenhang eine abstruse Wortkreation bedeutet die eigentlich töten, sprich abschießen heißen soll.“

Prof.Kotrschal zum Herdenschutz:

Herdenschutz dient auch dem Tierschutz Weidetiere und der „Erziehung“ der Wölfe…Zudem lernen Wölfe, dass ungeschützte Schafe einfache Beute sind. Elektrozäune, etc. bewirken das Gegenteil und lokale Wölfe lernen so, sich an Wildtiere als Beute zu halten. Diese Tradition wird innerhalb der Rudel weitergegeben. Nur funktionierender Herdenschutz ermöglicht ein konfliktarmes  Zusammenleben mit dem Wolf.

Warum lernen wir nicht endlich, mit der Natur zu leben, sie zu akzeptieren und ihre Regelkreise zu verstehen? Warum sind PolitikerInnen, die Null Ahnung haben, meinungsbildend? Wann kapieren wir endlich, dass wir, wenn wir alles „entnehmen“, was uns nicht augenscheinlich zu Gesicht steht, selbst in den Abgrund stürzen?

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Robin Hood Running Team läuft in Malaga, Spanien

Unser rumänischer Läufer Alexandr Acs ist den Halbmarathon in Malaga, Spanien am 16.9.2018 gelaufen.

Das rumänische Team belegte Rang 4 bei dieser Weltmeisterschaft!

Laufen für die Tiere – für eine bessere Welt!

Nach der Brandkatastrophe in Griechenland

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Ich muss zunächst um Entschuldigung bitten. Der Alltag hält mich in seinen Fängen und ich komme mit der Arbeit kaum nach.
Daher bin ich noch ein Update schuldig was eigentlich mit den Spenden für die Brandopfer Griechenlands geschehen ist.
Nachdem sich die Kommunikation mit den griechischen Vereinen als eher schwierig herauskristallisierte, ein Verein wollte kein Geld???, obwohl mitten im Brandgeschehen, habe ich eine engagierte Tierschützerin gefunden. Nina Sieber vom Verein Fellnasen&Samtpfoten e.V. Das Glück dabei war, dass sie auf Urlaub nach Griechenland fuhr und einen Teil davon in Athen verbrachte, um zu helfen. Danke an dieser Stelle an sie!
Sie unterstützte Evgenia, die ein kleines Tierheim in Athen betreibt. Und die fast alles verloren hat. Sie benötigte Futter, Medikamente und war ratlos.
Dank unserer SpenderInnen konnte Robin Hood mithelfen, einen Teil der Not zu lindern.
Nina kaufte vor Ort Futter und bestellte Medikamente, die wir direkt an die Apotheke bezahlten. Wir bekamen für alles Belege,auch für das Futter und somit ist alles in Ordnung.
Das Problem nach dem Brand waren nicht allein die Brandwunden, die wurden zeitnahe versorgt, aber die zahlreichen Tiere, die ihre Besitzer nicht mehr gefunden haben und herumirren…Evgenia hat viele aufgenommen, versorgt sie nun und versucht die Besitzer zu finden…aber für viele Tiere ist dies wohl ein schöner Traum, wieder in das alte Zuhause zu kommen.Daher muss sie zusätzlich diese Tiere versorgen…und das sind wirklich viele.
Auch diese Tiere sind traumatisiert, nicht nur die Menschen und haben alles verloren. Sind verletzt, traurig, hungrig und einsam. Evegnia kümmert sich liebevoll um sie.

An dieser Stelle ein großes Danke an all unsere UnterstützerInnen. Mit Euch konnten wir ein bisschen dieses große Unheil lindern.
Und wie man an den Fotos sieht, auch die Natur holt sich wieder ihr Territorium zurück.
Hoffen wird, dass solch ein Unglück nie wieder geschieht.

Die Tiere Griechenlands sagen Danke!