Tierschutzverein Robin Hood

Robin Hood Jahresrückblick 2019

Robin Hood wünscht Euch allen ein glückliches Jahr 2020, viel Erfolg im Tierschutz, viel Gesundheit und Zufriedenheit.Und ganz besonders viel Glück für alle Tiere auf diesem Planeten. Damit sie endlich ein besseres Leben haben.Wir wünschen uns einen drastischen Rückgang des Fleischkonsums, wie generell des Konsums tierischer Produkte. Wir wünschen uns ein generelles Aufwachen, dass wir diesen Planeten retten müssen. Dass viele Wege dahin führen müssen, liegt auf der Hand, einer davon und eigentlich der einfachste ist die vegane Lebensweise. Wenn heute um Mitternacht der Zeiger nach 12 Uhr hüpft, ist der Zeiger unseres Planeten schon viel weiter gerutscht. Wir müssen ihn aufhalten, wir müssen unsere kleine, blaue Erde mit all ihren Bewohnern retten. Ich wünsche unserer Erde und allen Bewohnern ein Jahr 2020, das uns Hoffnung gibt. Aber diese Hoffnung können nur wir allein schüren. Bitte sei auch Du ein Teil dieser Hoffnung. Im Anhang unser Robin Hood-Jahresrückblick 2019, ich bin mir sicher, ich habe vieles vergessen, weil es einfach sehr viel ist, was jedes Jahr auf uns zukommt. Nur mit Euch können wir auch 2020 helfen, auch in jenen Regionen, wo Tierschutz noch keinen Namen hat. Robin Hood gibt ihm einen Namen – mit Euch. Danke.

Das Jahr 2019 war einmal mehr ein ereignisreiches, Robin Hood konnte vielen Tieren helfen, neue Wege beschreiten und künftige Hilfe planen.

*In Österreich haben unsere Einsätze Tieren geholfen, die ohne uns weiterhin unter unzumutbaren Umständen leben müssten oder sogar gestorben wären-

Pauli: Unser süßer Eber, der in einem sogenannten Bauernhof in einem dunklen Verlies halb verhungert und krank gefunden wurde. Die zuständige Amtstierärztin konnte den Halter überrechen, dass er Robin Hood übergeben wurde. Wir haben Pauli auf den Gnadenhof Pfotenhilfe gebracht, wo er nun ein Leben wie im Paradies führen darf.

Rinder: Der Halter von Pauli hielt auch 3 Rinder, die Robin Hood  über Monate fütterte und somit ihr Überleben sicherte. Unser Angebot, beim Bau eines Unterstandes auf der Weide zu helfen wurde jedoch abgelehnt und die Rinder verkauft.

Schafe, Ziegen, Vögel: Unweit von Melk mussten Schafe, Ziegen und Vögel unter unhaltbaren Umständen leben. Unsere Anzeige bewirkte, dass dem ein Ende gesetzt wurde. Die Tiere schafften es sogar aufs Titelblatt der NÖN. Leider durften wir diese Tiere nicht übernehmen.

Wildtiere: Auch in diesem Jahr unterstützte Robin Hood wieder die Wildtierstation Gföhl mit Futtergeld und Transportkäfigen.

Fiakerpferde: Robin Hood setzte sich auch 2019 wieder für eine Verbesserung in der Haltung der Fiakerpferde ein, gemeinsam mit anderen Vereinen konnten mehr Kontrollen erreicht werden und sogar ein „Hitzefrei“ bei mehr als 35 Grad Celsius. Wir sind uns bewusst, dass diesenicht ausreichend ist und werden uns auch im nächsten Jahr wieder für die Pferde einsetzen. Unser Ziel ist ein Verbot für Fiakerpferde in der Innenstadt. Am Besten wäre natürlich ein generelles Verbot.

Biber: An einem Badeteich im Pielachtal sollten Biber getötet werden. Obwohl unter Naturschutz, erreichte die Gemeinde eine Abschussgenehmigung. Robin Hood sprach mit den Behörden und versuchte die Biber vom Teich mittels Anstrich von Büschen und Bäumen zurück in die Pielach zu locken. Leider wurde ein Biber von Jägern erschossen, die anderen haben wohl den Weg zurück außerhalb des Badeareals gefunden.

Demos: Natürlich ist Robin Hood auch bei Demos für Tierrechte, gegen Pelz, gegen Tiertransporte immer mit dabei.

Seminar: Im Oktober hielt Robin Hood ein Seminar zum Thema „Aktiv gegen Tierquälerei“ ab, wo wir anderen Vereinen Tipps gaben, wie man Anzeigen richtig verfasst, die Tierrechtsgesetzgebung anwendet und wie wir gemeinsam gegen Tierquälerei vorgehen können, ein Jurist unterstützte uns dabei und gab uns wertvolle Ratschläge.

*Armenien: Auch in Armenien gibt es schon ein kleines Robin Hood-Tierheim. Wir haben dort Hunde, Katzen, Kaninchen und sogar eine Kuh. Dieses Projekt bedeutet noch viel Arbeit, denn auch dort möchten wir Kastrationskampagnen etablieren.

*Irak: Unser Projekt in Kurdistan weitet sich aus. In diesem Jahr konnten wir vor Ort Seminare und Workshops zum Thema Zoo, Tiermärkte, Brandvermeidung (auch hier sterben jährlich unzählige Tiere) abhalten. Regierungsvertreter haben sich mit uns unterhalten und waren von unseren Vorträgen beeindruckt. Unsere Hilfe für Streunertiere geht ungebrochen weiter, unser Tierarzt Sulaiman ist jeden Tag unterwegs, um Wildtieren, Hunden, Katzen, aber auch Schafen, Ziegen, Eseln zu helfen. Geplant ist eine kleine Kastrations- und Krankenstation.

*Ungarn: Unsere Kastrationsaktionen gehen ungebrochen weiter. Wir helfen dort Tierhaltern, die sich die Kastrationen nicht leisten können. Auch kranke Hunde und Katzen erhalten durch unsere Unterstützung medizinische Hilfe.

*Sibirien: In Omsk unterstützen wir die wertvollen Kastrationsaktionen, die bereits  jahrelang vorbildlich durchgeführt werden. Dank Robin Hood wird viel Tierleid damit verhindert.

*Rumänien: Mehrmals pro Jahr ist Robin Hood in Rumänien, wo wir zwei Tierheime mit 400 Hunden unterstützen. Neben Futter, medizinischer Versorgung, Renovierungsarbeiten, Hundehüttenbau läuft auch ein Adoptionsprogramm.

Der Verein „Timmy Tierschutzstiftung“ in Deutschland hat uns eine mobile Ambulanz gespendet, die ab dem Frühjahr 2020 in Rumänien zum Einsatz kommen wird. Mit ihr können wir in abgelegene Dörfer fahren, um Tieren in Not zu helfen.

Kastrationsaktionen werden selbstverständlich durchgeführt und sollen auch im nächsten Jahr stattfinden.

Robin Hood hat nun einen Zweigverein in Rumänien gegründet, damit wir noch effektiver arbeiten können.

Zwei neue Kampagnen sollen weiteres Tierleid beenden:

Das Verbot von Pelztierfarmen

Die grausamen Tiertransporte von Schafen, die direkt von Rumäniens Weiden auf Frachtschiffe kommen, um im Nahen und Mittleren Osten getötet (geschächtet) zu werden. Kaum jemand weiß von diesem Umstand und wir wollen es endlich publik machen, damit im Sinne der Tiere gehandelt wird.

*Grönland: Unser Vorzeigeprojekt entwickelt sich weiter. Neben der Hilfe zur Bereitstellung von Futter und dem Hundehüttenbau haben wir nun auch ein Schulprojekt. Wir arbeiten an einer Schulbroschüre, mittels der Kinder den richtigen Umgang mit den Schlittenhunden lernen. Unser Schulhund Arpi, der eigentlich aus Altergründen getötet werden sollte, besucht nun die Kinder in den Schulklassen und zeigt, wie liebenswert und wertvoll diese Tiere sind.

*Albanien: Auch 2019 konnten wir wieder ein Hundeprojekt mit Futtergeld in Elbasan unterstützen. Wir möchten 2020 die Tierschützer und die Hunde vor Ort kennenlernen und mit den Behörden sprechen, um das Töten der Tiere zu beenden und auch dort Kastrationsaktionen zu planen.

Für 2020 hat sich Robin Hood viel vorgenommen: Unsere Einzelprojekte wollen wir weiterführen und ausweiten, aber wir möchten auch durch gezielte Kampagnen nachhaltig und flächendeckend Verbesserungen erwirken und im besten Fall Tierquälereien verbieten lassen, wie eben Pelztierfarmen in Rumänien. Ein langer Weg, das ist uns bewusst, aber wir gehen ihn gerne für die Tiere.  

All das können wir jedoch nur mit Ihrer Hilfe bewirken – danke!

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