Schwalbenprojekt Robin Hood

Informationen zur Problematik

Warum es den kleinen Glücksboten immer schlechter geht:

Schwalben haben es zurzeit nicht leicht in Österreich. Die Probleme reichen von fehlenden Nistmöglichkeiten über zu wenig Materialen zum Nestbau bis hin zur Nahrungsknappheit.

Gravierende Probleme: Fehlende Nistmöglichkeiten durch Modernisierung

Unerwünschtheit wegen Verschmutzung der Fassaden

Durch Asphaltierung und Bodenversiegelung fehlt Material für Nestbau

Nahrungsknappheit durch steigende Hygiene-Standards in den Ställen

Der massive Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft tötet Insekten

Schwalben finden immer weniger Nistmöglichkeiten. Das liegt zum einen an der Modernisierung vieler Gebäude, bei denen zum Beispiel keine Einflugluken mehr vorhanden sind, zum anderen auch daran, dass die Schwalben vielerorts von Menschen nicht mehr erwünscht sind. Zum Beispiel, weil sie Dreck verursachen und Hauswände verunreinigen. Dafür gibt es aber eine simple Lösung: Einfach ein Brett unter dem Nest anbringen, das den Schwalbendreck abfängt. Trotzdem werden noch immer viele Nester mutwillig zerstört oder die Schwalben beim Nisten behindert. Doch das ist illegal. Laut Bundesnaturschutzgesetz sind die Nester der kleinen Flugkünstler geschützt und dürfen weder beschädigt noch entfernt werden, auch nicht außerhalb der Brutzeit!

Ein weiteres Problem betrifft die Materialien zum Nestbau. Viele Schwalbenarten benötigen dazu Lehm. Durch die zunehmende Asphaltierung von Feldwegen, die Befestigung von Flussufern und die zunehmende Versiegelung von Flächen finden die kleinen Glücksboten aber immer weniger Lehmpfützen.

Auch die Nahrung der Schwalben wird immer knapper. Durch den massiven Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, sowie durch steigende Hygiene-Standards in Ställen gibt es immer weniger Insekten für die kleinen Vögel.

Der Tierschutzverein Robin Hood ruft daher gemeinsam mit dem Grimsinger BioGartl und der Gesunden Gemeinde Emmersdorf dazu auf, diesem besonderen Vogel mehr Beachtung zu schenken und ihn zu unterstützen. Als Anreiz wird es daher auch 2026 wieder die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ geben. Bei dieser Aktion würdigen die Initiatoren all jene Hausbesitzer/-innen mit einer Plakette, die Schwalben an ihren Gebäuden brüten lassen und das Brutgeschehen sogar durch das Aufhängen von „Starthilfen“ für den Nestbau oder die Anlage einer Lehmpfütze fördern. Hotels, Pensionen und Restaurants profitieren von dieser gut sichtbaren Auszeichnung, die den Betrieb als schwalben- und damit auch als naturfreundlich auszeichnet.

Interesse an Nisthilfen?

Kunstnester können eine wertvolle Unterstützung für nistende Rauch- und Mehlschwalben darstellen. 

Anhand der folgenden Grafik können Sie eine beispielhafte Positionierung entnehmen.

Nisthilfen (1,4) und Kunstneste (2,3) können zum Beispiel sehr gut direkt am Haus, der Garage oder dem Carport angebracht werden. Das sind einfache Möglichkeiten, wie die armen Schwalben unterstützt werden können, sodass sie auch in Zukunft weiter in Österreich und Deutschland nisten können. 

Keine Angst vor dem Kot! Ein schnell montiertes Kotbrett (5) fängt den Schwalbendreck ab.

Auch der eingezeichnete „Gatschtümpel“ (6) (alternativ auch Lehmpfütze genannt) ist ein wichtiger Bestandteil eines schwalbenfreundlichen Hauses. 

Haben Sie Interesse an Nisthilfen oder Kunstnesten? Die Schwalben werden es Ihnen danken!

Bei Vivara finden Sie eine große Auswahl an hochwertigen Produkten rund ums Thema Vogel.

Im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus 2026“ unterstützen wir Sie aber auch beim Kauf von Kunstnestern. 

Denn auch wir bieten Ihnen die vivara – Kunstnester und Nisthilfen zum Selbstkostenpreis inkl. Versand an, somit entstehen keine Mehrkosten für Sie. 

Bitte bei Interesse direkt an das Biogartl (walter@biogartl.at) wenden. 

Bewerbungsbogen Schwalben-Plakette

Hier finden Sie den Bewerbungsbogen zum Download! 

Bitte füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es an die angeführte Adresse.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte das Grimsinger Biogartl (walter@biogartl.at) oder den Tierschutzverein Robin Hood (office@robinhood-tierschutz.at) direkt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen. 

Die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ist kostenlos erhältlich.