Welche Götter wollen Tierleid als Opfergabe?

Heute ist wieder ein schwarzer Tag für unzählige Tiere, die auch in Österreich geschächtet werden. Das Opferfest (Eid-ul-Adha) ist das höchste islamische Fest und beginnt mit 30.7. und endet am 3.8. Zumeist werden Schafe geschächtet, was bedeutet, es wird ihnen die Kehle ohne Betäubung durchschnitten, um sie anschließend gemäß den Regeln der Religion, ausbluten zu lassen. Erst dann sind sie halal und für den Verzehr durch Muslime geeignet. In Österreich muss jedoch unmittelbar nach dem Schächtschnitt eine Betäubung erfolgen, mittles Bolzenschuss. Ob dies aber immer in so rascher Abfolge geschieht, dass die Tiere weniger leiden muss, sei dahingestellt.
An dieser Stelle möchten wir explizit darauf hinweisen, dass Robin Hood sich gegen keine Religion und deren Vertreter*innen stellt. Wir sehen das Töten von Tieren, egal in welcher Form, ob in einem „normalen“ Schlachthof oder geschächtet oder anderswie, generell als Verbrechen gegen Tierrechte und unnötig an.
Trotz des Versuches, die Haltung der Tiere, den Verkauf und das finale Schächten in einem gesetzlichen Rahmen zu halten, wird immer noch illegal geschächtet, auf Hinterhöfen, in Garagen…Tiere werden bei Schafbauern gekauft und im Kofferraum abtransportiert.
Selbst bei den legalen Schächtschlachthöfen ist Tierleid immer mit dabei. Die angstvollen Blicke der Schafe, ihre Schreie aus Todesangst…all das ist an der Tagesordnung.
Die Kund*innen: Gläubige Menschen, die der Meinung sind, ihr Gott wird durch dieses blutrünstige Ritual milde gestimmt.
Welcher Gott möchte wohl, dass Lebewesen, die er geschaffen hat, auf blutrünstige Art aus dem Leben scheiden?
Wäre ein Opferfest mit Früchten, Blumen und pflanzlichen Speisen nicht angebrachter?
Der Verein RespekTiere setzt sich schon lange gegen das Schächten ein und ist auch in diesem Jahr wieder unterwegs, um zu dokumentieren. Danke! www.respektiere.at.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

86 − 78 =